Retro-Vintage Lampen und Leuchtmittel erklärt im Ratgeber

Die Geschichte der Glühlampe begann so richtig im Jahr 1835, als der Schotte Lindsay eine Glühlampe bei einer Präsentation zeigte, mit der er ein Buch in einem Abstand von eineinhalb Fuß lesen konnte.

Die ersten Patente

Die ersten Patente erhielten die Entwickler Moleyns, Starr und Grove in den 40er Jahren. Diese präsentierten Glühlampen, die mit verschiedenen Techniken arbeiteten. In den folgenden Jahren gab es weitere Patentanmeldungen, allerdings war zu der Zeit die Langlebigkeit und Haltbarkeit ein Problem. Dieses Problem setzte sich bis in die späten 70er fort und wurde erst von den Entwicklern Swan und Edison gelöst. Nachdem diese beiden sich zunächst stritten, gründeten Sie 1883 gemeinsam eine Firma und brachten eine neuartige Glühlampe heraus. Diese stellte alles Bisherige in den Schatten und gilt bis heute als ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Glühlampe.

Mit dieser Entwicklung gelang es den beiden, dass die neuentwickelte Glühlampe deutlich haltbarer und energiesparender war und sich so deutlich von den bisherigen Modellen absetzen konnte. Zudem war es die erste Glühlampe, die in einer damals eigens eingerichteten Fabrik in Serienfertigung ging.

Die Modernisierung geht weiter

In den 80er Jahren ging die Modernisierung weiter und so wurden viele private Haushalte mit Kohlefadenglühlampen ausgestattet, zudem fand der Aufbau von Versorgungsnetzen für elektrische Energie statt.

In Deutschland wurde im Jahr 1884 das erste Gebäude mit Glühlampen ausgestattet, was als sehr großer Erfolg damals galt.

In den folgenden Jahren erkannten die Entwickler und Hersteller, dass sich Osmium, Tantal und Wolfram sehr gut für die Herstellung eigneten. Die konkrete Umsetzung gelang allerdings erst, nachdem die Sintertechnik entwickelt worden war. Als optimaler Rohstoff galt Wolfram, da Osmium und Tantal sehr selten und zudem teure Rohstoffe waren.

Einen enormen Beitrag zur Weiterentwicklung der Glühlampe leistete der Gründer von Osram. Carl Auer von Welsbach gelang es Ende der 80er Jahre, ein Verfahren zur Herstellung von Drähten aus Osmium und Wolfram zu entwickeln.

Die Nernstlampe

Ende des 19. Jahrhunderts erfand Walter Nernst eine neue Lampe, die künftig als Nernstlampe bezeichnet wurde. Die Nernstlampe besaß den Vorteil, dass kein Schutzgas benötigt wurde. Somit konnten die Glühlampen damals auch in normaler Umgebungsluft betrieben werden.

1903 war es Willis Whitnew, der einen neuartigen Glühfaden entwickelte. Dieser war so konzipiert, dass die Innenseite der Glühlampe nicht schwärzte und somit haltbarer wurde.

Die Entwickler Werner von Bolton und Otto Feuerlein entdeckten das Element Tantal und erkannten, dass Tantal sich als optimales Material zur Herstellung von metallischen Glühfäden eignete.

Im Jahr 1906 war es dann auch soweit und die ersten Glühlampen aus Tantal Fäden wurden ausgeliefert und ersetzten nach und nach die bisherigen Kohlefadenlampen. Bis zum Beginn des ersten Weltkrieges, wurde die Tantal Glühlampe über 50 Millionen Mal verkauft.

General Electric Company – die Entwicklung ging weiter

Einen neuartigen Versuch startete die General Electric Company, die im Jahr 1906 Patente für Wolframglühfäden kaufte und diese zukünftige Forschungs- und Weiterentwicklungsarbeiten nutze.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts versuchten sich sehr viele verschiedene Entwickler mit dem Material Wolfram. Und so war es William David Coolidge, der im Jahr 1910 eine völlig neue Methode zur Herstellung technisch praktikabler Wolframglühfäden präsentierte. Coolidge arbeitete für General Electric und diese neue Methode war deutlich mechanischer und stabiler, so dass die Glühlampen von General Electric nun in die Serienfertigung gehen konnten. Die kommerzielle Nutzung war geglückt und zählt zu einer der bedeutendsten Momente in der Entwicklung und Geschichte der Glühlampe. Gegenüber den Vorgängermodellen, war dieser Lampentyp mit einer verbesserten Lichtausbeute versehen und der Energieverbrauch war deutlich geringer.

In den folgenden Jahren gelangen verschiedenen Entwicklern noch die Verwendung eines neu entwickelten Argon-Stickstoff-Gemisches, wodurch die Lebensdauer der Glühlampen etwas angehoben wurde.

Verbot der Glühlampe

Nachdem im September 2009 das Aus für die Glühlampe kam, herrschte zunächst Untergangsstimmung. Es war aber ein absolut richtiger Schritt und aus ökologischer Sicht auch längst überfällig. Vor allen Dingen bei der Entsorgung war die Glühlampe ein Problemfall und enthielt giftiges Quecksilber. Auch die Effizienz und die Haltbarkeit der Glühlampe waren sehr schlecht und so kam es, das nach und nach die Glühlampe aus den Läden verschwand und durch Energiesparlampen und LED´s ausgetauscht wurde. Doch wie schlagen sich diese Alternativen denn eigentlich auf dem Markt?

Energiesparlampen besitzen den Ruf, sehr schlechte Lichtqualität zu haben und kaum besser wie eine Glühlampe zu sein. Doch stimmen diese Mythen überhaupt noch?

Tatsache ist, dass die Energiesparlampe beim Einschalten eine Leistung von 50 Watt benötigt und auch das Vorwärmen der Elektroden sowie das Zünden, verursachen einen Mehrverbrauch an Energie.

In der Anschaffung sind Energiesparlampen zwar teuer und die Kosten sind höher als bei der herkömmlichen Glühlampe, doch trotzdem lohnt sich der Wechsel von Glüh- auf Energiesparlampe. Im Laufe der Zeit, kann die Energiesparlampe gegenüber der verbotenen Glühlampe ein Einsparpotenzial von bis zu 80m Prozent erreichen und die Haltbarkeit ist mittlerweile 10-mal so hoch.

Der einzige Vorwurf den man den Herstellern der Energiesparlampe machen kann, sind die Lichtfarben sowie das kalte und qualitativ schlechte Licht.

Bedenken sollte man zudem in jedem Fall, dass auch die Energiesparlampen geringe Spuren von Quecksilber landen und somit der Umwelt erheblichen Schaden zufügen können.

Wer also nachhaltig und langfristig ökologischer leben möchte, sollte auf LEDs umsteigen. Aber dazu nachfolgend mehr.

Die Led-Lampe gilt als Leuchtmittel der Zukunft und setzt sich stetig auf dem gesamten Markt durch. Anders als Energiesparlampen, enthalten LEDs kein Quecksilber und müssen dementsprechend nicht aufwendig entsorgt werden.

LEDs besitzen eine sehr hohe Lichtausbeute und eine Lebensdauer von bis zu 50.000 Stunden haben und somit sehr langlebig sind.

Zudem sind LEDs leistungsstärker, und haltbarer, so dass sie eine deutlich bessere Energieeffizienz aufweisen. Somit sind LEDs eine Investition in die Zukunft und benötigen deutlich weniger Strom wie die anderen genannten Leuchtmittel.

Und um die Zukunft der LED Leuchtmittel sieht es sehr rosig aus. Lag der Umsatz im vergangen Jahr noch bei 9 Milliarden Euro so wird bis zum Jahr 2020 eine Steigerung auf 14 Millionen Euro pro Jahr erwartet.

Früher war alles schöner! Dieser Satz klingt in unseren Ohren wie Nostalgie und vermehrt sieht man nun in den Wohnungen wieder den Vintage-Look, der ein echter Eyecatcher ist und in sämtlichen Lebensbereichen zu sehen ist.

Der sieht gut aus, wirkt antik und strahlt einen besonderen, ja nahezu charmanten Reiz aus. Dazu zählen auch die Leuchtmittel. Die alten Glühbirnen, die wegen ihrer Ineffizienz und kurzen Haltbarkeit 2009 verboten wurden sind auf dem Vormarsch und erobern seit knapp 2 Jahren den Markt. Die Kombination aus den üblichen LED-Leuchtmitteln und dem Vintage-Look, lassen die 80er- und 90er Jahre wiederaufleben. Zugleich halten die LEDs bis zu 15-mal länger und benötigen dabei 80 Prozent weniger Energie.

Die Energieeffizienz und Langlebigkeit sind funktionelle Argumente, die den Kopf überzeugen. Das Herz von Konsumenten schwelgt jedoch noch immer am klassischen Look der Glühlampe und genau für diese Verbrauchergruppe haben sich die Hersteller etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Die Vintage-Leuchtmittel werden aus speziellen Vollglas hergestellt und mit einer Filament-Technik entwickelt. Dadurch kommt sie der Wirkung von alten Glühbirnen, erstaunlich nahe und sind ein wahrer Vintage-Look.

Vermehrt kommt nun auch der Retro / Vintage Look bei den LEDs zum Vorschein, wodurch die Leuchten wieder wie früher aussehen und an alte Zeiten erinnern.

Ähnlich wie die altertümliche Glühlampen sollen die Vintage Modelle im LED Bereich, nun wieder das Bild alter Tage hervorrufen. Vintage Lampen haben ein schönes Licht, sind eine echte Alternative und wirken auch im Bereich der Deko, sehr gut.

Gerade in der letzten Zeit stieg die Nachfrage der Vintage Modelle enorm an, so dass Vintage Lampen wieder absolut im Trend liegen. Vor allen Dingen die extragroßen Retro-Globen aus Vollglas sind ein wahrer Eyecatcher und lassen jeden Raum im wahrsten Sinne des Wortes erstrahlen. Zudem sorgen die Lampen für eine gemütliche Atmosphäre und sind hervorragend geeignet für romantische Abende oder sinnliche Abende mit der Familie. Der Vintage-Charme kennt dabei keine Grenzen und ist der Renner.

Gestaltungsformen der Vintage Leuchtmittel

Die groß gewachsenen LED-Modelle verfügen zwar über eine geringe Helligkeit, dafür wirken sie umso gemütlicher und haben eine sehr angenehme und dimmbare Lichtfarbe. Und auch in der Gestaltungsform variieren die Klassiker – So kann man wählen ob die Vintage-Leuchtmittel dimmbar oder nicht dimmbar sind und auch in der Farbe gibt es einige Variationsmöglichkeiten. So kann man Modelle kaufen, wo der Glaskolben klar ist, andere Modelle wiederum sind gold oder silber bedampft. Man erhält bei Vintage-Leuchten die freie Wahl und kann sich sein Zuhause so zu einem echten Highlight machen.

Vintage-LED-Leuchtmittel sind ein wahrer Renner und besitzen viele Vorteile. Doch auch ein paar Nachteile schleichen sich bei den Retro Leuchtmitteln mit ein.

Vorteile

Die Vorteile von Vintage-LED sind zum einen, dass sie der Glühbirne äußerlich sehr nahekommen und zudem kein Quecksilber enthalten. Zum anderen, gibt es Modelle die dimmbar sind und ein sehr großer Vorteil ist die Einschaltung. So sind die Vintage-Leuchtmittel sofort hell und benötigen keine Verzögerungszeit. Zudem sind die LED-Leuchtmittel sehr energiesparend und geben keine Infrarot- Strahlung ab und haben nicht zuletzt eine sehr lange Lebensdauer. Diese liegt inzwischen bei 15 Jahren, bei sehr guten Leuchtmitteln beträgt die Lebensdauer sogar 25 Jahre.

Nachteile

Neben den ganzen Vorteilen bei den Vintage-Leuchtmitteln, gibt es aber auch ein paar wenige Nachteile. Zwar gibt es für die herkömmlich, geliebte Glühlampe einen Ersatz mit den Vintage-Leuchtmitteln, doch die Farbqualität ist bei weitem nicht so charmant wie bei den Glühlampen.

Auch beim Thema Dimmen gibt es noch einige Nachteile. Während das Licht bei den herkömmlichen Glühlampen leicht rötlich wurde, bleibt die Farbtemperatur bei den LED-Leuchtmitteln gleichbleibend.

Allerdings wird wie jedes technische Produkt, auch die LED konstant weiterentwickelt so dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Qualität angepasst und somit erreicht wird.

Nicht nur die Vintage-Leuchtmitteln liegen derzeit im Trend, auch die Lampen früherer Tage werden wieder vermehrt gekauft. Die zeitlos und immer noch modernen Lampen wecken Erinnerungen an alte Tage und werden wieder vermehrt in Häusern und Wohnungen eingesetzt. Dort versprühen sie Eleganz, eine angenehme Atmosphäre und Behaglichkeit.

Lampen im Vintage-Look haben eine positive Ausstrahlung und sind mit Ecken und Kanten erhältlich. Zudem lassen sie sich hervorragend, mit der bestehenden Einrichtung kombinieren. Mit ein paar kreativen Ideen und dem richtigen Konzept, lässt sich jede Vintage-Lampe so problemlos in das bisherige Wohnkonzept integrieren.

Vintage-Lampen besitzen den charmanten Vorteil, dass sie gut aussehen und das Wohnzimmer sehr gut aufwerten. So kann eine Vintage Lampe dafür sorgen, dass dieser Raum zu einer Art Wohlfühloase wird und mit den Möbeln hervorragend harmoniert. Dabei erinnern die Vintage-Lampen an Nostalgie, Charme und Erinnerungen an früherer Tage.

Vintage-Lampen mit nur einem Design gibt es nicht, der Markt hat viel mehr zu bieten und ist mittlerweile sehr facettenreich gestaltet.

So gibt es alleine dutzende Lampen, die dem Stil der 70er Jahre ähneln. Diese können hervorragend als Deko eingesetzt werden und sehen zeitlos aus. Momentan sehr beliebt sind auch Vintage-Lampen, die viel Kupfer enthalten und in das Wohnzimmer für magische Momente sorgen.

Man kann daher in jedem Fall festhalten, dass es eine Fülle von Modellen, Stilen und Farben gibt und das Vintage-Lampen der absolute Trend für die kommenden Jahre sein werden.

 +49(0)355 3832400 Mo.-Do. 7.30 - 17.00Uhr, Fr. 7.30 - 15.00Uhr